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Sowjetischer Stützpunkt

Basis der 16. Luftarmee

Der Flugplatz Rangsdorf blieb auch nach Kriegsende zwischen 1945 und 1994 militärisches Sperrgebiet. Die Rote Armee hatte den Flugplatz und die Bücker-Werke am 22. April 1945 kampflos eingenommen. Sie nutzte ihn in den folgenden Jahrzehnten als Militärbasis.

Die deutschen Flugzeuge wurden von der Roten Armee beschlagnahmt. Das Inventar der Bücker-Werke sowie mehrere Hallen wurden demontiert und vermutlich in die Sowjetunion transportiert. Genutzt wurde das Gelände laut Generalstab der Roten Armee von 1946 an von der 16. Luftarmee, die mit ihrem Stab in Wünsdorf stationiert war.

© Uwe Panske

BU: Abzug: 1994: Seitdem hat sich kaum etwas verändert.
Innenansicht ehemaliger sowjetischer Stützpunkt
© Uwe Panske
Stolz der Soldaten: Malerei an einer Wand
© Uwe Panske

Werkstatt für
Rote Armee

Rangsdorf diente zunächst als Stützpunkt verschiedener Jagdfliegereinheiten,
später wurden hier Militärhubschrauber Instand gehalten.

In den Gebäuden der ehemaligen Bücker-Werke richteten die sowjetischen Luftstreitkräfte eine Reparaturwerkstatt für Flugzeugmotoren und Triebwerke ein. Zuletzt wurde hier ein Instandsetzungswerk für Hubschrauber betrieben. Die Stellplätze der Hubschrauber sind noch heute sichtbar. Stationiert war in Rangsdorf auch ein Teil des Nachrichtenregiments der 16. Luftarmee.

Eine Zäsur erfolgte nach der Deutschen Einheit: 1994 zogen die sowjetischen Truppen ab. Das Gelände ging in das Eigentum des Bundes über, verfällt aber seitdem. Flughafen und Werksbauten wechselten 1999 in das Eigentum des Landes Brandenburg. Die ehemaligen Werkswohnungen wurden von der Gemeinde Rangsdorf übernommen.

Mehr über Geschichte und frühere Nutzungen erfahren Sie beim jährlichen Tag des offenen Denkmals.

BU: Historisches Dokument: Luftaufnahme des Stützpunktes
Historische Luftaufnahme Stützpunkt
© Udo Müller

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